Sieben Winter in Teheran
Zutritt nur mit Ticket
Samstag, 21. November 2026, 19 Uhr Ankersaal
Filmscreening & Podiumsdiskussion
Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen widmet sich die Initiative Unseen Voices der aktuellen Lage der Frauenrechte im Iran. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in den Ablauf des Abends wird der Dokumentarfilm „Sieben Winter in Teheran“ von Steffi Niederzoll gezeigt. Er erzählt die Geschichte der 19-jährigen Reyhaneh Jabbari, die sich gegen den Vergewaltigungsversuch eines älteren Mannes wehrt und ihn in Notwehr ersticht. Sie wird verhaftet, wegen Mordes angeklagt und zum Tode verurteilt. Trotz jahrelanger internationaler Proteste und des unermüdlichen Einsatzes ihrer Familie verbringt Reyhaneh sieben Jahre im Gefängnis, bevor das Urteil vollstreckt wird. Aus geschmuggelten Tonaufnahmen, Tagebucheinträgen und Interviews webt der Film ein erschütterndes Porträt vom Kampf einer Frau um Würde und Gerechtigkeit in einem von Willkür geprägten Justizsystem. Im Anschluss an den Film folgt eine Podiumsdiskussion über die systematische Diskriminierung von Frauen durch die Gesetzgebung sowie die Hürden beim Zugang zur Justiz.
Tickets: EUR 7 (freier Eintritt für Schüler*innen, Studierende unter 27 Jahren sowie Erwerbslose)
Infos zum Ticketvorverkauf folgen in Kürze.
Eine Kooperation der Initiative Unseen Voices, Verein für demokratische und republikanische Kultur – Österreich (KDR) und dem Forum iranischer Frauen (FiF) mit dem Kulturhaus Brotfabrik.