Queer resistance has no borders

Dienstag, 29. September 2026, 18 Uhr 3. Stock

Podiumsdiskussion & Publikumsgespräch

Angesichts der aktuellen Repression gegen LGBTIQ+ und feministische Bewegungen in der Türkei wird an diesem Abend genauer hingesehen, die Hintergründe aus unterschiedlichen Perspektiven zu verstehen versucht und gemeinsam diskutiert, was getan werden und wie internationale Solidarität praktisch aussehen könnte.

Was passiert aktuell in der Türkei? Was steht hinter den Angriffen auf queere und feministische Strukturen? Wie erleben Aktivist*innen und direkt von Repression betroffene Menschen die Situation? Welche Entwicklungen zeichnen sich ab und wie könnte dahingehend ein solidarisches Organisieren aussehen?

Gemeinsam mit LGBTIQ+ Aktivist*innen, die die Entwicklungen in der Türkei aus eigener Erfahrung kennen und teilweise aktuell vor Ort erleben, wird über die gegenwärtige Situation, queere und intersektional-feministische Organisierung, Repression und Widerstand gesprochen.

Mit Queer Base wird außerdem ein Blick auf die österreichische und europäische Asylpolitik geworfen: Was bedeutet die Einstufung als sogenannter „sicherer Herkunftsstaat“? Wie entstehen solche Einstufungen? Welche Auswirkungen haben sie auf LGBTIQ+ Schutzsuchende? Und was bedeutet überhaupt „Sicherheit“, wenn Menschen ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität verstecken müssen, um ohne Verfolgung leben zu können?

Mit dabei:

  • Beren Azizi: LGBT Aktivistin mit langjähriger Erfahrung in der LGBTIQ+ Bewegung und queeren Organisierung in der Türkei. 
  • Marlene Menschick: Queer Base, Rechtsberaterin im Bereich Flucht und Asyl. 
  • LGBTIQ+ Aktivist*in aus Istanbul: direkt von den aktuellen Entwicklungen betroffen und weiterhin vor Ort aktiv

     

Sprachen : DE / EN / TR
Organisiert von: Têkoşîn LGBTIQ • Flinte • Queer Base • Quife Soli Wien • Trans Femme Fatale